Kantig: Kannst du dich bitte kurz vorstellen?
Mein Name ist Andreas Gomoll, 33 Jahre, gebürtiger
Neubrandenburger und wohne seit 1995
in Rostock, da ich hier an der Hochschule für Musik &
Theater klassische Gitarre studiert habe. Seit dem Studium
bin ich freiberuflicher Gitarrist und spiele in mehreren
Formationen, von Klassik bis Jazz, gebe Kurse und
studienvorbereitenden Unterricht für Klassik- und E-Gitarre.
Kantig: Was war die Aufgabe in deinem Workshop und
wie lief die Arbeit in deinem Workshop ab?
Mein Workshop hieß “Klassik populär”. Es ging also darum,
klassische Instrumente wie z.B. Geige, Cello, Klarinette,
sogar bis hin zum Saxophon, in die Songs von Kantig.
mit einzuarbeiten. Mit anderen Worten haben wir
vorbearbeitete Aufnahmen von Songs aus anderen
Workshops dieses Projektes mit Arrangements
aufgefüllt. Um einen Teil dieser Arrangements habe ich
mich im Vorfeld gekümmert und bin es dann mit den
Kursteilnehmern durchgegangen. Manche Teile sind auch
erst während des Kurses entstanden oder geändert
worden. Neben den Aufgaben des Arrangierens und
Einstudierens gehörte aber auch die Betreuung der
Tonaufnahmen im Studio.
Kantig: Wie bist du zu dem Projekt gekommen?
In einem meiner letzten Projekte habe ich für ein
Orchester Arrangements geschrieben. Wahrscheinlich
sind die ganz gut angekommen, denn eines Tages hat
mich Christian Kuzio angerufen und gefragt,
ob ich nicht Lust hätte, bei einen Workshop zum Thema
“Arrangement” zu leiten. Nachdem ich dann die
Zusammenhänge zum brisanten Thema
“Nationalsozialismus” erklärt bekam, gab es eigentlich
kaum noch Überlegungen.
Kantig: Wie viele Songs habt ihr eingespielt und welche sind das?
Es waren alles in allem 4 Songs, “Die freie Wirtschaft”,
“Lili Marleen”, “Und als wir ans Ufer kamen” und die
“Reprise”. Das war eine super Auswahl, da alle
Titel irgendwie einen gänzlich anderen Charakter
hatten. Dementsprechend wird es für die Musiker
um so interessanter; da werden mal brachiale
Metalgitarren unterstützt, orientalisch improvisiert
und klassische Orchestersätze mit Jazzharmonik
vund ersehen. All die Sachen, die man eigentlich sonst
kaum in einem Orchester macht.
Kantig: Wie viele Workshops hast du als Dozent in den letzten Monaten begleitet?
Naja, ich gebe nicht unbedingt viele Workshops und wenn,
dann mehr im Bereich Gitarre.
Kantig: Wie waren die Aufnahmen im Subsound Studio?
Es hat auf jeden Fall Spass gemacht! Auch wenn es sehr
anstrengend ist, den ganzen Tag konzentriert hinzuhören
was da gespielt wird, und stets zu dirigieren und
korrigieren.Trotzem haben wir uns aber nicht aus der Ruhe bringen
lassen.



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